Bildgewebe und Wandtextilien

Bildgewebe und Wandtextilien fertige ich am Hochwebstuhl. Diese Art des Webens ermöglicht mir viel Spielraum bei der Wahl der Farben, Formen und Motive. Hier arbeite ich auch gerne mit nichttextilen Materialien und beziehe sie in die Gestaltung mit ein.

Bildgewebe und Wandtextilien aus Gittas Verkstad schmücken Wohnräume auf besondere Weise. Sie bringen Wärme, Struktur und Farbe an die Wand – und zugleich Ruhe. Durch ihre zeitlose Gestaltung fügen sie sich harmonisch in unterschiedliche Einrichtungsstile ein.

Viele meiner kleineren Bildgewebe greifen skandinavische Motive auf oder lassen sich von der Natur inspirieren, die mich hier in Schweden täglich umgibt. Wälder, Seen, Horizonte und Lichtstimmungen finden ihren Weg in abstrahierter Form in meine Arbeiten.

Wandtextilien gestalte ich dagegen häufig mit klaren grafischen Mustern, mit Streifen oder mit fein abgestuften Farbverläufen. So entsteht ein spannungsvolles Zusammenspiel aus Fläche, Linie und Farbe.

Webtechnik und Material

Größere Teppiche webe ich am Hochwebstuhl, an dem die Kettfäden senkrecht gespannt sind. Kleinere Arbeiten fertige ich auf einem aufrecht stehenden Webrahmen. So kann ich je nach Format und Entwurf flexibel arbeiten.

Viele Wandteppiche entstehen in der Gobelinwebtechnik. Dabei lege ich das farbige Schussmaterial dicht an dicht ein, sodass es die Kettfäden vollständig bedeckt. Auf diese Weise entstehen geschlossene Farbflächen. Indem ich verschiedenfarbige Bereiche klar voneinander abgrenze, entwickle ich Schritt für Schritt das Motiv im Gewebe.

Für die Kette verwende ich Hanf- oder Baumwollgarn. Als Schussmaterial verarbeite ich vor allem reine Wolle sowie ausgewählte Garne aus anderen Naturfasern. Einen Teil der Garne färbe ich zudem selbst mit Pflanzenfarben. Dadurch erhalten meine Arbeiten eine besondere Tiefe und eine natürliche, lebendige Farbigkeit.

Größe und Motive

Wandteppiche webe ich bis zu einer Breite von etwa 80 Zentimetern. Darüber hinaus füge ich mehrere Bahnen sorgfältig zusammen. So lassen sich auch größere Formate realisieren. Die Länge bleibt dabei flexibel und orientiert sich am jeweiligen Entwurf sowie an einem stimmigen Verhältnis von Höhe und Breite.

Alle Motive und Muster entwerfe ich selbst. Dabei bevorzuge ich klare Formen und eine reduzierte, bewusste Farbwahl. Natürliche Vorbilder abstrahiere ich, bis nur noch das Wesentliche bleibt. Gerade durch diese Reduktion entsteht der für meine Arbeiten typische Ausdruck.

Aufhängung und Rahmen

Die Wandteppiche versehe ich mit einer Aufhängung aus Holz oder Metall. Oft beziehe ich dieses Element bewusst in die Gestaltung ein. So kombiniere ich beispielsweise unterschiedlich geformte Treibhölzer aus einem nahegelegenen See miteinander. Ergänzend sorgt eine Metallstange am unteren Rand für Gewicht und Balance. Auf diese Weise bildet die Aufhängung einen integralen Bestandteil der gesamten Komposition.

Für ein anderes Gewebe fertigte Peter einen individuellen Rahmen an, der an einen Webrahmen erinnert. Dadurch verbinden sich Textil, Holz und Metall zu einer eigenständigen Einheit mit unverwechselbarer Bildsprache.

Kleinere Bildgewebe rahme ich häufig ein. Dabei verzichte ich meist auf Glas, damit der textile Charakter sichtbar und spürbar bleibt. Die gerahmten Arbeiten können sowohl stehen als auch hängen.

Individuelle Wünsche und eigenes Gestalten

Meine Wandteppiche und Bildgewebe zeichnen sich durch eine klare Formsprache und eine bewusste Farbgestaltung aus. Innerhalb dieses gestalterischen Rahmens berücksichtige ich gern persönliche Farb- oder Formatwünsche.

Wenn Sie selbst kreativ werden möchten, erlernen Sie bei mir das Bildweben auf einem einfachen Webrahmen. Dabei gestalten Sie Schritt für Schritt Ihr eigenes Gewebe – mit den Farben und Formen, die zu Ihnen passen.